Antifa Klein Paris @Black Triangle präsentiert:

LA FRANCE FURIEUSE
Film- und Diksussionsabend + Vorstellung einer neuen Broschüre zu den Protesten in Frankreich
…mit anschließender Vekü!

In der ersten hälfte dieses Jahres gab es in Frankreich ein breite Bewegung sozialer Proteste und des politischen Aufstandes. Grund war die geplante Einführung eines neues Arbeitsgesetzes durch die sozialistische Regierung unter Ministerpräsident Valls, welches die Arbeitsbedingungen zur Aufrechterhaltung der eigenen Existenz verschärfte – aber nicht nur. Insbesondere autonome Gruppen nahmen dies als Anlass zum Generalangriff auf die bestehende Ordnung und sorgten für allerlei unangemeldetes Chaos und Sabotage. Doch auch gewerkschaftliche Kräfte führten unterschiedliche (wilde) Streiks durch und hofften somit nicht ausschließlich auf den ausgehandelten sozialen Frieden am runden Tisch.

Nach einem vorläufigen Ende des Aufruhrs im Juli wurde das Gesetz mit einigen Veränderungen am 08.08. klammheimlich verabschiedet. Folglich wurde für den 15.09. ein erster landesweiter Aktionstag ausgerufen, wodurch abermals mehrere zehntausend Menschen in Frankreich auf den Beinen waren und weiterhin einiges zu Bruch ging.

Wir halten die Ereignisse für diskussionswürdig, bieten diese doch allerhand Perspektiven beim gegenwärtigen Rechtsruck in Europa und widerständisches Potenzial an.

Zu Beginn des Diskussionsabend möchten wir den Film Alors c’est qui les casseurs? (36min, frz.OmeU) zeigen und eine neue Broschüre mit Texten aus Frankreich vorstellen. Im Anschluss wird es ausreichend Zeit für Diskussion und darüber hinaus veganes Essen geben.

30.09. – 19 Uhr – Black Triangle (Arno-Nietzsche-Str. 41f)

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05.09. Keine Ruhe für rechte Netzwerker!

Am 05. September will LEGIDA nach einer Pause erneut in Leipzig demonstrieren. Wir dokumentieren nachfolgend den Aufruf der Kampagne “a monday without you”

Die Kampagne “Rechte Netzwerke zerschlagen!” macht derzeit am Beispiel der “Imperium Fighting Championship” auf sportliche, kulturelle und geschäftliche Netzwerke von Nazis aufmerksam. Wir werden mit der Kampagne “a monday without you” direkt daran anknüpfen und einen wichtigen rechten Netzwerker aus Leipzig thematisieren.

Der Rechtsanwalt Arndt Hohnstädter hat seine Kanzlei in der Stephanstraße 8 am östlichen Rand der Leipziger Innenstadt. Hohnstädter ist unter anderem Rechtsbeistand von Benjamin Brinsa, dem Trainer des “Imperium Fight Team”, das die erwähnte “Imperium Fighting Championship” ausrichtet. Doch seine Netzwerke reichen noch um einiges weiter. Arndt Hohnstädter gehört neben Silvio Rösler und Jörg Hoyer zum ursprünglichen Führungstrio von Legida. Er vertritt bis heute Legida und auch einzelne straffällige Demonstrationsteilnehmer bei Gerichtsverfahren. Legida-Demonstrationen dokumentiert er gern mit Kamera, um später gegebenenfalls versammlungsrechtliche Schritte durchzuführen. In gutem Kontakt scheint er auch mit dem rechten Söldner Reinhard Rade zu stehen. Nicht nur lokal ist Hohnstädter eine wichtige Größe. Für die ehemalige NPD-Fraktion im sächsischen Landtag fungierte Hohnstädter als juristischer Gutachter. Seine Kanzlei war es, die den Schutz der Wortmarke “HoGeSa” (“Hooligans gegen Salafisten”) beantragte.

Hohnstädter ist nicht nur Anwalt für rechte Straf- und Gewalttäter. Er ist ein Netzwerker, der Kontakte sowohl zu bürgerlich auftretenden Rassist*innen als auch zu Neonazis pflegt. Mit seinen Fähigkeiten ist er wichtiger Teil der rechten Infrastruktur in Leipzig und kann Netzwerke auch über Leipzig hinaus herstellen. Am 5. September wollen wir mit einer kraftvollen Demonstration durch den Leipziger Osten zu Hohnstädters Kanzlei ziehen, um diese als Teil eines rechten Netzwerks zu markieren. Schließlich geht die Demonstration in die Innenstadt, um Hohnstädters Freunde von Legida auf den Platz zu verweisen, der ihnen zusteht.

Demo | 5. September 2016 | 18 Uhr | Rabet

Für einen “monday without you!”

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Infoveranstaltungen zu geplanten Unterkünften in Gohlis und Meusdorf

Die Stadt Leipzig plant aktuell neue Gebäude als Flüchtlingsunterkünfte einzurichten. Konkret geht es um die Lindenthaler Straße 63/65 in Gohlis und die Höltystraße 51 in Meusdorf. Beide sollen Anfang 2017 in Betrieb genommen werden.
Für beide Unterkünfte gibt es Informationsveranstaltungen für Anwohner_innen. In der Vergangenheit kam es auf eben solchen Veranstaltungen bereits mehrfach zu rassistischer Hetze. Beispielhaft sei hier die Informationsveranstaltung in Schönefeld im November 2013 erwähnt, bei welcher anwesende Neonazis gemeinsam mit Anwohner_innen lautstark pöbelten, rassistische Ressentiments verbreiteten und Sprechchöre wie „Lügner, Lügner“ gegenüber dem referierendem Sozialbürgermeister anstimmten (Vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=pZ6E-Umy4LI).
Es ist davon auszugehen, dass Rassist_innen und Neonazis die Veranstaltungen als Plattform nutzen werden um ihr menschenverachtendes Gedankengut zu verbreiten. Vorbilder gibt es in beiden Stadtteilen:
In Gohlis gründete sich im Oktober 2013 eine Bürgerinitiative als bekannt wurde, dass die  Ahmadiya-Gemeinde im Stadtteil eine Moschee bauen wollte. Es folgten mehrere Anschläge auf das Baugrundstück, u.a. wurden im November 2013 fünf Schweineköpfe auf aufgespießt.
In Meusdorf wurde im Januar diesen Jahres versucht ein Brandanschlag auf die geplante Unterkunft zu verüben. Mehrere Personen probierten dabei einen selbstgebauten Sprengsatz zu zünden, welcher glücklicherweise nicht explodierte.
Wir wollen bei den Infoveranstaltungen vor Ort sein, rassistischer Hetze entschlossen widersprechen und uns für eine solidarische Umgang mit Geflüchteten einsetzen. Kommt vorbei! Seid pünktlich!

Informationsveranstaltungen und gemeinsame Anreise

  • 30.08. Infoveranstaltung zum Objekt Lindenthaler Straße 63/65 (Gohlis), 19.00-20.30 Uhr, Friedenskirche Leipzig, Kirchplatz 9 (Achtung: begrenzte Platzzahl), gemeinsame Anreise: 18 Uhr Goerdelerring
  • 01.09. Infoveranstaltung zum Objekt Höltystraße 51 (Meusdorf), 19.00-20.30 Uhr, Saal des Pavillons der Hoffnung, Halle 14 auf dem Gelände der alten Messe, gemeinsame Anreise: 18 Uhr Technisches Rathaus (TRAM 2 & 15, Bus 70)
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Redebeitrag bei “Beatz im Block” am 19.08. in Leipzig-Grünau

Auf dem Open-Air-Konzert “Beatz im Block” in Leipzig-Grünau konnten wir von der Bühne einen Redebeitrag halten. Inhaltlich drehte sich dieser um die AfD, welche neben anderen Parteien am nächsten Tag gleich um die Ecke mit einem Infostand präsent sein sollte. Aufgrund unserer Intervention wurden offensichtlich kurzfristig alle Parteien ausgeladen. Als diese Entscheidung später revidiert wurde waren die AfD-Helfer_innen leider schon andersweitig verplant. Das tut uns wirklich leid!

Nachfolgend dokumentieren wir unseren Redebeitrag: Lesen Sie mehr »

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250 Personen bei Demonstration in Heidenau

Mehr als 200 Antifaschist_innen haben mit einer Demonstration an die pogromartigen, rassistischen Ausschreitungen vor einem Jahr in Heidenau erinnert. Die Demonstration stand dabei unter dem Motto “Wir vergessen nicht. Das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen.” Wie weise der Titel gewählt war zeigte sich Tags zuvor als der Bürgermeister von Heidenau Jürgen Opitz (CDU) der Demonstration ihre Berechtigung abgesprach und sie als “überflüssig” bezeichnete. An dieser Stelle sei noch einmal der Aufruf zur Demonstration zitiert:

Wir möchten mit dem allgemeinen Schweigen über die Ereignisse im August 2015 brechen. Wir lehnen das Schöngerede von lokalen Akteur*innen ab und fordern die lückenlose Aufarbeitung der Gewalttaten. Ein konsequenter Umgang mit rassistischen Auschreitungen, Übergriffen, Drohungen und Anschlägen ist kein Luxus, sondern eine Notwendikeit, der sich auch die bürgerliche Justiz, Politik und Bevölkerung nicht entziehen kann. Wir möchten unsere Wut auf die Straße tragen und den selbsternannten Asylkritiker*innen und jenen, die lieber die Vorhänge zuziehen, wenn ein rassistischer Mob durch ihre Straßen wütet und menschenverachtenden Ideoligien skandiert, zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von dieser faschistischen Stadthegemonie.

Fotos der Demonstration finden sich auf dem Flickr-Accout von Caruso Pinguin.

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21.08. Demonstration in Heidenau & gemeinsame Anreise aus Leipzig

Im August 2016 jähren sich die pogromartigen Auschreitungen in Heidenau zum ersten Mal. Aus diesem Grund organisieren antifaschistische und antirassistische Gruppen am 21.08. eine Demonstration unter dem Motto “Wir vergessen nicht! das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen.”

Aus Leipzig wird es eine gemeinsame Zuganreise geben. Treffpunkt ist 10:40 am Infopoint am Hauptbahnhof.

Nachfolgend dokumentieren wir den Aufruf: Lesen Sie mehr »

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27.08. Demonstration “Rechte Netzwerke zerschlagen. Gegen die Imperium Fighting Championship”

Demonstration gegen die rechte Kampfsportveranstaltung “Imperium Fighting Championship” am 27.08. im Kohlrabizirkus. Start der Demonstration ist um 17 Uhr ab Herderstraße (Connewitz).

Alle Infos gibt’s auf dem Blog der neuen Kampagne “Rechte Netzwerke zerschlagen!”. Empfohlen seien an dieser Stelle auch der Hintergrundartikel bei leipzig.antifa.de und der Artikel im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer.

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf der Kampagne: Lesen Sie mehr »

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15.-22.08. Soziale Kampfbaustelle in Lindenau/Plagwitz

Die Soziale Kampfbaustelle soll ein selbstorganisierter Raum für Diskussion, Vernetzung und Organisierung von kollektiven, solidarischen Widerstandsstrategien gegen unsere alltäglichen Probleme sein.

Sie findet vom 15.-22.082016 auf dem Gelände des Nachbarschaftsgarten e.V. in der Josephstraße 27 statt.

Der mehrsprachige Aufruf, das Programm und alle weiteren Informationen findet ihr auf dem Blog.

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Kapitulation? Nein danke! Ein radikal linker Aufruf zum nächsten Legida-Montag

Banner a monday without you 01.08.2016

Legida hat den Aufmarsch im August abgesagt. Dennoch mobilisiert das antifaschistische Bündnis „a monday without you“ in die Leipziger Innenstadt. Wir unterstützen den nachfolgenden Aufruf.

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27./28.07. Women in Exile in Leipzig

English, Arabic, Farsi, Serbian, Urdu, Turkish and Hindi version below

Liebe Frauen,

Women in exile eine Gruppe von geflüchteten Frauen aus Berlin und Brandenburg haben sich vor ungefähr 15 Jahren zusammengefunden, um für ihre Rechte und gegen die Diskriminierung, die ihnen als Frauen und Geflüchteten widerfährt, zu kämpfen. Sie haben sich entschieden eine Bustour durch Deutschland zu machen, um geflüchtete Frauen in allen Teilen des Landes zu besuchen, da sich die Lage von vielen geflüchteten Frauen immer weiter verschlechtert.
Unter dem dem Motto “Wir werden immer lauter! Alle Lager abschaffen!” kommen sie am 27./28. Juli auch nach Leipzig. Sie wollen Frauen in Lagern besuchen, um mit ihnen laut gegen Rassismus, Sexismus, die Situation in den Lagern, Abschiebung und andere Probleme zu protestieren.
Dafür organisieren wir, eine Gruppe von Frauen in Leipzig, ein Event, um Women in exile willkommen zu heißen und mit weiteren Frauen in Kontakt zu treten. Wir wollen geflüchteten Frauen einen Raum geben, um ihre Probleme, Ideen, Erfahrungen und Meinungen zu teilen.
Wir wollen von Women in exile’s Erfahrungen lernen und darüber nachdenken, wie geflüchtete Frauen und Supporterinnen sich in Zukunft weiter organisieren können.

Programm

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