Das Richtigere im Falschen tun

Erst im Sommer wurde die Leipziger Linke geadelt, zu den aggressivsten, radikalsten oder sonst wie schlimmen Autonomen zu gehören: Nie mehr zweite Liga! Das Dreieck Hamburg-Leipzig-Berlin wurde beschworen, und ob man sich nun positiv darauf beziehen oder angeekelt davon abwenden will, so suggerierte es doch eine wie auch immer geartete linken oder sogar linksradikale Hegemonie. Dass Leipzig aber nicht so rot ist, und vermutlich auch niemals war, wie es gern bleiben würde, wurde schon deutlich, als es nach den ersten Legida-Demos kaum noch gelang, die Szene für den Widerstand zu mobilisieren. Zugegeben, die Polizeitaktik machte es auch nicht einfach, dort etwas zu reißen und auch uns ist damals kein Umgang eingefallen, der etwas anderes bedeutet hätte, als sich grundlos mit Repression überziehen zu lassen. Trotzdem scheint es symptomatisch für eine radikale Linke in Leipzig zu sein, dass alles, was außerhalb klassischer autonomer Taktiken liegt, heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorholt. Tatsächlich stimmt noch nicht einmal das wirklich. An die Stelle der tatsächlichen Handlung ist das Bild davon getreten. Lesen Sie mehr »

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09.12. ZXRX: Feministische Antirepressionparty

Wann: 09.12.2017, 23 Uhr

Wo: ZXRX (Leipzig-Connewitz)

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01. November Dresden: Kundgebung „Wenn Nazis angreifen…“

Für die Einstellung der Verfahren gegen Anitfaschist_innen im Kontext der NPD-Brandstiftertour 2012
Kundgebung: Landgericht Dresden, Sachsenplatz
1. November 2017, 16.00 Uhr

Wir unterstützen die Kundgebung unserer Freund*innen in Dresden und dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf

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Mitschnitt der Veranstaltung „Realität und Selbstbild der Identitären Bewegung“

Am 22. Oktober 2017 fand im Neuen Schauspiel eine von uns organisierte Veranstaltung mit dem Titel „Realität und Selbstbild der Identitären Bewegung“ statt. Wir hatten uns zu dieser einen Vertreter der Wiener Gruppe „von nichts gewusst“ eingeladen. Ein Mitschnitt der Veranstaltung steht bei Freie Radios zum Anhören und Download zur Verfügung: https://www.freie-radios.net/85563.

 

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23.11. Gespräch mit Jutta Ditfurth

Anlässlich des dieses Jahr in Leipzig stattfindenden Kongresses des Querfront-Magazins Compact wird die Publizistin Jutta Ditfurth zu Querfront-Strategien der neuen Rechten und deren  Antisemitismus sprechen. Dabei soll es vor allem auch um deren Chefredakteur Jürgen Elsässer gehen, der früher selbst einmal als Stichwortgeber der Linken galt und mit dem sie sich seit 2014 im Rechtsstreit befindet.

23.11., 18.30 Uhr Einlass, 19 Uhr Beginn

Werk II Halle A (Kochstraße 132, 04277 Leipzig)

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28.10. Demo gegen Identitären-Hausprojekt in Halle

Martin Sellner – einer der führenden Köpfe der Identitären Bewegung aus Österreich – wird neben anderen rechten Akteuren auf der Compact-Konferenz sprechen. Die akivste Identitären-Gruppe in der Region ist Kontrakultur aus Halle. Erst kürzlich haben sie mit Unterstützung der neurechten Initiative „einprozent“ ein Haus in der Nähe vom Campus erworben. Gegen dieses Zentrum organisiert die Kampagne „Kick them out – Nazizentren dichtmachen“ eine antifaschistische Demonstration die wir unterstützen möchten.

Wir unterstützen die Demonstration in Halle und organisieren deshalb eine gemeinsame Zuganreise. Treffpunkt ist 14:45 am Infopoint am Hauptbahnhof.

 

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22.10. Gespräch: Realität und Selbstbild der Identitären Bewegung

Zu den geladenen Gästen der am 25. November stattfindenden Compact-Konferenz zu “Opposition und Widerstand” gehört auch Martin Sellner, einer der führenden Personen der Identitären Bewegung. Diese ist binnen weniger Jahre zu einem bedeutsamen rechten Akteur geworden, in Österreich noch mehr als in Deutschland. Darum haben wir uns einen Experten aus Österreich besorgt, der mit uns über die Identitäre Bewegung und ihre Vernetzung, ihre Bedeutung und Gefahren, aber auch mögliche Gegenstrategien sprechen wird.

22.10., 18 Uhr Neues Schauspiel (Lützner Str. 29, 04177 Leipzig)

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Aufruf: Rechte Netzwerke aufdecken: Compact-Konferenz verhindern

Am 25. November 2017 soll in Leipzig die sechste „Compact-Konferenz für Souveränität“ unter dem Titel „Opposition heißt Widerstand“ stattfinden. Für uns heißt dies im Vorfeld und am Tag selbst aktiv zu sein, der Konferenz, ihren Inhalten und ihren Akteur*innen etwas entgegenzusetzen. Unser Ziel ist: stören, erschweren, verhindern.

Doch warum ist eine Auseinandersetzung mit einer einzelnen Veranstaltung bzw. einer einzelnen Zeitschrift eigentlich so wichtig? Wir wollen versuchen, einige Aspekte dieser Frage im Nachfolgenden zu beleuchten.

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22. September: Anti-Erdogan-Demonstration

Am 22. September findet um 19 Uhr am S-Bahnhof Leipzig-Plagwitz eine autonome Anti-Erdogan-Demonstration statt. Wir dokumentieren im folgenden den Aufruf:

Am 16. April 2017 hatte die türkische AKP-Regierung die türkische Bevölkerung im In- und Ausland zum Referendum aufgerufen. Nicht um weniger sollte es gehen, als um die Verdichtung der Machtbefugnisse auf den türkischen Präsidenten: Recep Tayyip Erdogan. Faktisch, so die verbreitete Meinung kritischer Beobachter_innen, würde damit die parlamentarische Demokratie abgeschafft und durch ein Präsidialsystem ersetzt werden. Lesen Sie mehr »

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01. September Kundgebung „Die Grenze ist das Problem!“

Die Grenze ist das Problem!
The border is the problem!
La frontière est le problème!

Am Freitag, den 1. September, wollen wir mit einer Kundgebung auf die Konsequenzen des europäischen Grenzregimes für die Gesellschaften in Nordafrika und junge Menschen aus diesen Ländern hier in Deutschland aufmerksam machen. Die Kriminalisierung beginnt, wenn wir nachts im Dunkeln unsere Heimat verlassen, um auf die andere Seite des Mittelmeers
zu kommen. Entgegen unserer Träume und Vorstellungen erwarten uns dort Illegalität und Diskriminierung, da uns als Menschen mit marokkanischer, tunesischer oder algerischer Staatsbürgerschaft in Deutschland der Aufenthalt systematisch verwehrt wird. Wir sind von Abschiebung bedroht und haben keine Möglichkeit auf ein legales Arbeitsverhältnis, obwohl
viele von uns eine Ausbildung oder sogar ein Studium haben. Dies führt zu einer sehr prekären Situation und einer extremen Perspektivlosigkeit. Lesen Sie mehr »

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