Redebeitrag bei “Beatz im Block” am 19.08. in Leipzig-Grünau

Auf dem Open-Air-Konzert “Beatz im Block” in Leipzig-Grünau konnten wir von der Bühne einen Redebeitrag halten. Inhaltlich drehte sich dieser um die AfD, welche neben anderen Parteien am nächsten Tag gleich um die Ecke mit einem Infostand präsent sein sollte. Aufgrund unserer Intervention wurden offensichtlich kurzfristig alle Parteien ausgeladen. Als diese Entscheidung später revidiert wurde waren die AfD-Helfer_innen leider schon andersweitig verplant. Das tut uns wirklich leid!

Nachfolgend dokumentieren wir unseren Redebeitrag: Lesen Sie mehr »

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250 Personen bei Demonstration in Heidenau

Mehr als 200 Antifaschist_innen haben mit einer Demonstration an die pogromartigen, rassistischen Ausschreitungen vor einem Jahr in Heidenau erinnert. Die Demonstration stand dabei unter dem Motto “Wir vergessen nicht. Das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen.” Wie weise der Titel gewählt war zeigte sich Tags zuvor als der Bürgermeister von Heidenau Jürgen Opitz (CDU) der Demonstration ihre Berechtigung abgesprach und sie als “überflüssig” bezeichnete. An dieser Stelle sei noch einmal der Aufruf zur Demonstration zitiert:

Wir möchten mit dem allgemeinen Schweigen über die Ereignisse im August 2015 brechen. Wir lehnen das Schöngerede von lokalen Akteur*innen ab und fordern die lückenlose Aufarbeitung der Gewalttaten. Ein konsequenter Umgang mit rassistischen Auschreitungen, Übergriffen, Drohungen und Anschlägen ist kein Luxus, sondern eine Notwendikeit, der sich auch die bürgerliche Justiz, Politik und Bevölkerung nicht entziehen kann. Wir möchten unsere Wut auf die Straße tragen und den selbsternannten Asylkritiker*innen und jenen, die lieber die Vorhänge zuziehen, wenn ein rassistischer Mob durch ihre Straßen wütet und menschenverachtenden Ideoligien skandiert, zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von dieser faschistischen Stadthegemonie.

Fotos der Demonstration finden sich auf dem Flickr-Accout von Caruso Pinguin.

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21.08. Demonstration in Heidenau & gemeinsame Anreise aus Leipzig

Im August 2016 jähren sich die pogromartigen Auschreitungen in Heidenau zum ersten Mal. Aus diesem Grund organisieren antifaschistische und antirassistische Gruppen am 21.08. eine Demonstration unter dem Motto “Wir vergessen nicht! das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen.”

Aus Leipzig wird es eine gemeinsame Zuganreise geben. Treffpunkt ist 10:40 am Infopoint am Hauptbahnhof.

Nachfolgend dokumentieren wir den Aufruf: Lesen Sie mehr »

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27.08. Demonstration “Rechte Netzwerke zerschlagen. Gegen die Imperium Fighting Championship”

Demonstration gegen die rechte Kampfsportveranstaltung “Imperium Fighting Championship” am 27.08. im Kohlrabizirkus. Start der Demonstration ist um 17 Uhr ab Herderstraße (Connewitz).

Alle Infos gibt’s auf dem Blog der neuen Kampagne “Rechte Netzwerke zerschlagen!”. Empfohlen seien an dieser Stelle auch der Hintergrundartikel bei leipzig.antifa.de und der Artikel im Leipziger Stadtmagazin Kreuzer.

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf der Kampagne: Lesen Sie mehr »

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15.-22.08. Soziale Kampfbaustelle in Lindenau/Plagwitz

Die Soziale Kampfbaustelle soll ein selbstorganisierter Raum für Diskussion, Vernetzung und Organisierung von kollektiven, solidarischen Widerstandsstrategien gegen unsere alltäglichen Probleme sein.

Sie findet vom 15.-22.082016 auf dem Gelände des Nachbarschaftsgarten e.V. in der Josephstraße 27 statt.

Der mehrsprachige Aufruf, das Programm und alle weiteren Informationen findet ihr auf dem Blog.

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Kapitulation? Nein danke! Ein radikal linker Aufruf zum nächsten Legida-Montag

Banner a monday without you 01.08.2016

Legida hat den Aufmarsch im August abgesagt. Dennoch mobilisiert das antifaschistische Bündnis „a monday without you“ in die Leipziger Innenstadt. Wir unterstützen den nachfolgenden Aufruf.

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27./28.07. Women in Exile in Leipzig

English, Arabic, Farsi, Serbian, Urdu, Turkish and Hindi version below

Liebe Frauen,

Women in exile eine Gruppe von geflüchteten Frauen aus Berlin und Brandenburg haben sich vor ungefähr 15 Jahren zusammengefunden, um für ihre Rechte und gegen die Diskriminierung, die ihnen als Frauen und Geflüchteten widerfährt, zu kämpfen. Sie haben sich entschieden eine Bustour durch Deutschland zu machen, um geflüchtete Frauen in allen Teilen des Landes zu besuchen, da sich die Lage von vielen geflüchteten Frauen immer weiter verschlechtert.
Unter dem dem Motto “Wir werden immer lauter! Alle Lager abschaffen!” kommen sie am 27./28. Juli auch nach Leipzig. Sie wollen Frauen in Lagern besuchen, um mit ihnen laut gegen Rassismus, Sexismus, die Situation in den Lagern, Abschiebung und andere Probleme zu protestieren.
Dafür organisieren wir, eine Gruppe von Frauen in Leipzig, ein Event, um Women in exile willkommen zu heißen und mit weiteren Frauen in Kontakt zu treten. Wir wollen geflüchteten Frauen einen Raum geben, um ihre Probleme, Ideen, Erfahrungen und Meinungen zu teilen.
Wir wollen von Women in exile’s Erfahrungen lernen und darüber nachdenken, wie geflüchtete Frauen und Supporterinnen sich in Zukunft weiter organisieren können.

Programm

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21.-24.07. Faetzig Camp in Zetendorf bei Görlitz

Das “Faetzig-Camp” ist ein Mix aus Sommercamp mit inhaltlich politischer Ausrichtung und Festival zugleich. Es findet seit mehreren Jahren in Ostsachsen statt. Wir bieten auf dem Camp am Samstag dem 23.07. um 11.30 Uhr unseren Workshop zu rassistischen Mobilisierungen in Sachsen an. Kommt vorbei uns diskutiert mit uns. Alle weiteren Infos zum Camp findet ihr unter http://faetzig.blogsport.de/.

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16.07. Radical Bookfair

Die erste Leipziger Radical Bookfair findet am Samstag dem 16.07. auf dem Wagenplatz Rhizomia (Schulze-Delitzsch-Straße, 04315 Leipzig) statt. Das Programm und alle anderen relevanten Informationen findet ihr hier.

Wir bieten im Rahmen der Bookfair zwei inhaltliche Beiträge an:

16-17 Uhr: Antifa-Jugendvernetzungstreffen

Wir wollen an den Austausch auf dem antifaschistischen Jugendkongress Anfang April in Chemnitz anknüpfen und uns über aktuelle Entwicklungen sowie eure Einschätzungen und Bedarfe austauschen sowie vernetzen.

17-19 Uhr: Workshop zu rassistischen Mobilisierungen in Sachsen

Rechte Parteinen, Anti-Asyl-Initiativen, Kameradschaften und Zeitschriften – rassistisches Gedankengut und menschenverachtende Gewalt sind in letzter Zeit so präsent wie lange nicht mehr. Da ist es schwer, den Durchblick zu behalten. Doch wer sind die wichtigsten Akteure? Was sind die inhaltlichen Positionen und die Aktionsfelder der einzelnen Gruppierungen? An welchen Stellen gibt es Unterschiede und wo überschneiden sich rassistische Argumentationen und Mobilisierungen?
Das wollen wir mit euch gemeinsam anhand von konkreten Beispielen erarbeiten. Euer Wissen und eure Erfahrungen sollen dafür als Grundlage dienen, um diese Akteure genauer zu betrachten. Ein Verständnis davon zu haben mit wem wir es zu tun haben, ist eine notwendige Grundlage für die Planung des weiteren Vorgehens. Und so soll es letztlich auch darum gehen welche gemeinsamen Handlungsoptionen wir im Umgang mit den unterschiedlichen Gruppierungen haben.

Kommt vorbei, diskutiert mit uns und anderen und genießt die Party am Abend!

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09.07. Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Folgender Text wurde mittels Flyern in unterschiedlichen Läden ausgelegt:

Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Nachdem am vergangenen Montag (04.07.) ein Ordner der faschistischen Legida-Aufmärsche körperlich angegriffen wurde, kündigen diese nun eine Kundgebung mitsamt Demo am kommenden Samstag (09.07) um 15 Uhr ab Wilhelm Leuschner-Platz an. Unter dem lächerlichen Slogan „Wir gegen Gewalt“ wird ein weiteres Mal zu den seit Anbeginn anwesenden Nazis und Hooligans in den eigenen Reihen geschwiegen und abermals der Ruf einer friedlichen Veranstaltung herbeigelogen.

In den letzten Tagen vermehrten sich die Drohungen gegen alles als „links“ geltende, wozu insbesondere einzelne öffentliche Personen (Jürgen Kasek, Juliane Nagel) oder ganze Stadtteile (Connewitz) als Angriffsfläche dienen. Das solche virtuellen Bedrohungen auch schnell Realität werden können bewies der Nazi-Angriff am 11.01. in Connewitz.

Es gilt daher am Samstag die Augen offen zu halten, wirksamen Gegenprotest zu initiieren und Nazi-Angriffe abzuwehren! Die Rechten zu Boden!

Bleibt wachsam und informiert! #le0907

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